Klima-Tipp 7: Foodwaste
Foodwaste reduzieren: Restessbar Olten. Foto: Anna-Lena Holm, www.annalenaholm.com

Klima-Tipp 7: Foodwaste

Foodwaste ist zu einem geläufigen Begriff geworden, um die Verschwendung von Nahrungsmitteln zu beschreiben. Die harten Fakten sind erschreckend: In der Schweiz gehen laut dem Bundesamt für Umwelt jährlich 2.6 Millionen Tonnen Lebensmittel verloren. Dabei sind davon rund 60 Prozent, also etwa 1.6 Millionen Tonnen, beim Entsorgen noch essbar. Noch erschreckender ist, dass die meisten unnötig entsorgten Lebensmittel nicht von der Industrie oder Landwirtschaft kommen. Es sind die Schweizer Haushalte, welche pro Jahr rund 1.1 Millionen Tonnen brauchbare Lebensmittel nicht verwerten.

Zum Glück gibt es jedoch viele gute Varianten, wie wir unsere Verantwortung ohne viel Aufwand besser ahrnehmen können. Die Restessbar ist eine dieser Lösungen. An der Rosengasse 18 in Olten kann man überschüssige Nahrungsmittel aus verschiedenen Läden in Olten und Umgebung gratis mitnehmen, denn viele Lebensmittel sind auch über das Ablaufdatum hinaus noch geniessbar. Die Faustregel lautet: Solange man nichts Schimmliges sieht und Übles riecht, ist es geniessbar. Auch scheinbar hoffnungslose Fälle wie komplett braune Bananen oder steinhartes Brot geben noch etwas her. Die Bananen kann man zu einem süssen Birchermüesli verarbeiten und aus dem Brot wunderbare Gnocchi zaubern. Auf der Webseite von der Restessbar www.restessbar.ch/de/standorte/olten findet man zahlreiche Rezepte zum Verarbeiten von Essensresten.

Text: Elio Spielmann, OK Klimabewegung Olten

Foto: Anna-Lena Holm, www.annlenaholm.com